Wenn uns Grosszügigkeit etwas kostet

Generosity is not measured by the amount of your gift. Generosity is measured by the cost of your gift. (Jimmy Carroll, Journey Church)

Bei diesem Zitat denke ich an die arme Witwe von der Lukas 21,1-4 berichtet: Er blickte auf und sah, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten. Er sah aber auch eine arme Witwe, die dort zwei kleine Münzen hineinwarf. Da sagte er: Wahrhaftig, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen. Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hineingeworfen; diese Frau aber, der es am Nötigsten mangelt, hat ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben.

Jesus befand sich in Jerusalem im Tempel und sprach über verschiedene Themen zu seinen Jüngern und den umstehenden Menschen. Dann setzte er sich neben diesen Opferkasten und beobachtete wie die Reichen ihre Opfergabe dort reinlegten. Die Spenden der Reichen blieben von Jesus gänzlich unkommentiert.

Erst als eine arme Witwe zwei kleine Münzen einwarf äusserte Jesus sich damit, dass sie mehr gegeben habe als alle anderen. Denn diese Frau brachte ein Opfer trotz der eigenen Einschränkung. Jesus sah ihr an, dass es ihr 'am Nötigsten mangelt'. Ihr Mann war verstorben und somit fehlte es ihr an Einkommen und Sicherheit. Sie selber war abhängig von Spenden. Und dennoch brachte sie ihr Opfer in den Tempel, im Wissen dass sie sich danach noch weiter einschränken muss.

Gott lässt sich nicht beeindrucken von der Höhe des Betrages sondern wenn das Opfer uns etwas abverlangt. Wenn wir auf Anderes verzichten und das Opfer uns etwas kostet. Denn damit drücken wir Ernsthaftigkeit, Hingabe und Glauben aus.




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