Wie sieht Hoffnung aus?

Hoffnung. Wie sieht das aus? Besteht Hoffnung? Neulich waren wir an einem Anlass an dem wir eingeladen wurden, Hoffnung zu verschenken. Wie soll das gehen? Nun, die Antwort ist denkbar einfach: hilf Deinem Nächsten. Damit sendest Du einen Lichtblick.


Vor bald zehn Jahren hatten wir einen Autounfall auf Korsika mit Totalschaden und einem verletzten Motorradfahrer. Wie froh ist man in so einem Schreckmoment um Hilfe. Menschen die beteten. Menschen die sich um die Gesundheit des Töfffahrers kümmern. Menschen die anpackten und die Rückreise organisierten oder die Kostenabwicklung klären.


Das Ganze hat „System“ und heisst Gesellschaft. Klar, als gläubige Christen glauben wir an Gott als unsere grösste Hoffnung. Aber auch Gott weiss, dass wir IHN nicht so direkt sehen wie unsere Welt. Darum schenkt ER uns Menschen, quasi als sichtbare Hoffnungsträger. Menschen die Dir in Not helfen, eine Lösung anbieten, trösten, Mitgefühl zeigen und unterstützen, um schwierige Situation zu bewältigen.

Es gibt auch heute viele guten Dinge, die um uns geschehen. Doch oft liegt der Fokus auf dem Negativen. Es bedarf etwas Aufwand, Gutes zu sehen und Hoffnung zu tanken. Wir möchten Mut machen und voran gehen und damit Hoffnung verschenken. Gott weiss um unsere Nöte und Bedürfnisse. So oft schon haben wir erlebt, wie ER bereits mit einer Lösung bereitstand, ehe wir darum bitten, wie es Jesus sagt. Diese Lösung war uns und anderen ein Licht, ein Hoffnungsschimmer.


Als Kirche geben wir beispielsweise mit der Lebensmittelausgabe Kostbar Hoffnung an Menschen weiter, deren Auskommen nicht für ein ausgewogenes Essen reicht. Oder mit Kollekten sammeln wir für Menschen in anderen Ländern um Schulen zu bauen, Kleider zu transportieren oder ebenfalls Lebensmittel zu verteilen. So erfahren Menschen in schweren Lagen Solidarität und Anteilnahme und schöpfen Hoffnung


Einmal mehr gehen wir auf die Zeit zu, in der wir Jesu Geburt gedenken. Er ist gekommen als Licht, um uns Hoffnung zu geben. Leben ist mehr als das, was uns auf dieser Welt begegnet. Diese Hoffnung erfahren wir durch sein Kommen, Leben, Sterben und Auferstehen. SEINE Liebe zu uns Menschen führte dazu, dass ER sich selbst an uns Menschen verschenkte. Bedingungslos. Und darum sollten auch wir es bedingungslos tun.


Achte in den nächsten Tagen darauf, wo Dir Menschen Gutes tun und lass Dich dadurch inspirieren und ermutigen, wiederum anderen Menschen Gutes zu tun. So kann sich Hoffnung ausbreiten. Verschenke bedingungslos Hoffnung und geb Ihr damit ein Gesicht. Frohe Weihnachten.

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