Zufall oder gewollt? Ostern als Lebenssinn

Die Frage, woher wir kommen, geht unweigerlich einher mit der Frage, wohin wir gehen. Das "Glaubenskonzept" eines Menschen, der nicht an Gott glaubt, muss zwingend beinhalten, dass mit dem Tod der Stecker gezogen wird. Wie bei einem Fernseher. Bild, Ton, Energie ..... alles weg. Da bleibt nichts mehr. Auch kein Sein. Denn würde ein Sein in irgend einer Form bleiben, müsste dies ja die beunruhigende Frage aufwerfen, was das wohl sei.


Was aber ist nun der Sinn unseres Tuns, wenn nach dem Tod einfach alles aus ist? Warum soll man etwas leisten? Warum bestrebt sein, Gutes zu tun? Welchen Sinn macht Solidarität oder Verantwortung? Warum sollte man überhaupt etwas wollen, wenn alles ins absolute Nichts läuft? Selbst ein angenehmes Leben ist ja letztlich mit Sorgen, Anspannungen und Problemen belastet. Wieso sollte man sich das für Nichts antun?

Heute werden wir zudem ständig mit dem Versagen der Menschheit berieselt. Die Unvollkommenheit des Menschen, welche sich und den Planeten zerstört und soviel Leid verursacht. Unterdessen wird unser Versagen täglich als gegeben hingenommen.


Interessant dabei ist: wer das Versagen des Menschen in den Bezug zur Bibel stellt, wird als ewig gestriger bezeichnet. Dabei hat im Gegensatz zum Mainstream das Wort Gottes nicht nur die Verurteilung parat, sondern auch die Lösung. Denn Gott hat an Ostern das Grösste aller Probleme gelöst: die Trennung von Gott und Mensch. Das Versagen des Menschen wurde mit dem Tod Jesu am Kreuz "beglichen". Die Auferstehung von Jesus ist das Gegengewicht: das Ja zum Leben das uns Perspektive und Zukunft gibt. Plötzlich ergibt Solidarität, Nächstenliebe, Freundlichkeit, Verantwortung, und Grosszügigkeit Sinn.

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